Wappenbeschreibung
Durch einen roten Balken schrägrechts geteilter Schild;
oben bayerische Rauten belegt mit einem wachsenden goldenen Löwen,
in einer Pranke den kurtrierischen Wappenschild haltend;
unten vier Reihen geschachtet in Rot-Silber (hintere Grafschaft Sponheim).
Wappenbegründung
Das Wappen verdeutlicht die früheren Herrschaftsverhältnisse. 1125 tauchen die Sponheimer mit Besitz, urkundlich in Enkirch, auf. Der Rest des "Kröver Reiches" wurde 1399 als Erblehen übernommen.
Johann der V., der letzte der Sponheimer, stirbt 1437 kinderlos und vererbt 1/2 Hintere und 2/5 Vordere Grafschaft an die Markgrafen von Baden, die den roten Balken im Wappen haben.
Der andere Teil erhält Friedrich von Veldenz; er stirbt 1444. Durch seine bereits verstorbene Tochter geht der Anteil Sponheim an Stephan von Simmern über; er war Wittelbacher und sein Vater Kurfürst Ruprecht III. von der Pfalz (1400 - 1410 Kaiser). Er hat den Löwen im Wappen und bringt die Rauten der 1241/42 erloschenen Grafen von Bogen (Regensburg/Donau) mit.
Die gemeinsame Verwaltung lief bis 1776 und wurde gegen die Bestimmungen des "Beinsheimer Vertrages von 1425" in Baden und Zweibrücken aufgeteilt.
Trarbach, als Oberamt, blieb bei Zweibrücken.
Diese Linie stellte 1806 durch Napoleons Gnaden den ersten Bayerischen König Maximilian Josef König Ludwig I. von Bayern (1825 - 1848) schuf sein neues Wappen mit Löwen von Veldenz.
Der kurtrierische Wappenschild weist auf den Ort Burg, der immer zu Kurtrier gehörte.
Angaben zum Wappen der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach:
Wappenentwurf: A. Friederichs, Zell/Barl (Mosel)